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Die Grafen Matuschka von GreiffenclauDie Familie Matuschka von Greiffenclau ist seit rund 1.000 Jahren mit Franken und dem Rheingau sowie mit Städten wie Würzburg, Mainz, Trier oder Gundheim assoziiert. Tatsächlich reicht der Einfluß der Familie weit nicht nur in die deutsche Geschichte hinein.
Die Geschichte Europas in den letzten 1000 Jahren, das sind schleichende Umwälzungen und tosende Revolutionen, das ist Kontinuität und Wandel, Spannungen und Spannung. Wenn eine Familie also seit einem Jahrtausend auf der europäischen Bühne agiert und sich zudem noch mit einer guten Mischung aus Akribie und Selbstironie ihrer Ahnen annimmt, dann kann das Ergebnis nur ein unterhaltsamer und kurzweiliger Ritt durch die Geschichte sein.

Wir beginnen mit Karl dem Großen und eilen weiter ins Mittelalter. Die Transformation vom Ostfränkischen zum Römischen Reich fliegt vorbei, ebenso die Goldene Bulle, Königswahlen, Kaiserkrönungen. Mit Beginn der Neuzeit wird das Tempo gemächlicher, es folgt die Kirchengeschichte des Abendlandes, Jan Hus, Martin Luther sowie deren Beichtväter und Vertraute. Vom katholischen Schisma zu den politischen Auseinandersetzungen und territorialen Veränderungen Europas trennt nur ein kleiner Wassergraben, der mit einem eleganten Sprung genommen wird.
Auf der politischen Bühne treffen wir Wallenstein, Napoleon, eine Reihe von Habsburgern – und immer wieder fällt der Name Greiffenclau. Die Europäische Geschichte ist eng verwoben mit der Familiengeschichte der Grafen Matuschka von Greiffenclau. Eine Betrachtung nur einer ohne die jeweils andere ist unmöglich. Ein Historiker liefert in diesem Buch die nötigen Fakten, eine Kulturwissenschaftlerin würzt mit Details aus der zeitgenössischen Alltagskultur.
Ein beschwingtes Lesevergnügen von den Anfängen Europas bis heute.

Das Buch ist erschienen im axel dielmann -verlag