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Ein Mythos wird vermessenEin halbes Jahrhundert von der Französischen (1789) zur Deutschen Revolution (1848) voller umwälzender Ereignisse auf allen Gebieten und mitten drin: Die Romantik und zwei Landvermesser! Der eine, Tranchot, in Napoleons Armee (1801-1814), der andere, Baron von Müffling, in der preußischen Armee (1815-1828); sie vermessen die Rheinlande.
Klaus-Dieter Regenbrecht präsentiert in seinem Essay weitere interessante Figuren wie Frau Oberst Engel, Amazone in Napoleons Diensten, oder Mason und Dixon,

die im 18. Jahrhundert Landvermessungen in Südafrika und Nordamerika durchführten. Gleichzeitig ist dies auch eine ganz persönliche Vermessungsarbeit, die zeigt, wie der Autor sich über Jahrzehnte hinweg mit diesen auf den ersten Blick weit auseinander liegenden Themenfeldern beschäftigt hat.
Den panoptisch panoramischen Ansatz kann man durchaus in der Tradition der progressiven Universalpoesie Friedrich Schlegels sehen, die Stilvielfalt propagiert und die Freiheit, Themen zu verschmelzen und zu mischen.
Vom Mythos Vater Rhein und der Rheinromantik zu Kafkas Landvermesser K. in "Das Schloss" und "Mason & Dixon" von Thomas Pynchon, samt Trigonometrie und Astronomie, spannt Regenbrecht einen Bogen, der historische und ästhetische, kartographische und literarische Betrachtung unterhaltsam verbindet.
Das Buch enthält über 70 Abbildungen, Karten, Gemälde und aktuelle Fotos.

Das Buch ist erschienen im Tabu Litu Verlag