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DemutBei Astrid Bellefroid steht die Suche nach einem (allgemeingültigen) Schönen im Vordergrund. Es geht um Gefühle, organische Formen, Farbe und Nicht-Farbe, die Ergründung der Natur und des Menschen. Mit Techniken von Acrylmalerei über Zeichnung bis zu Mischtechniken erschafft die Künstlerin ihre Werke.
In der Ausstellung mit dem Titel „Demut“ will sie durch ihre Acrylgemälde die Demut ergründen, darstellen, sich mit ihr

auseinandersetzen und sie präsent machen. Als Demut betrachtet sie die Bereitschaft, etwas als Gegebenheit hinzunehmen, nicht darüber zu klagen und sich selbst als eher unwichtig zu betrachten. Werte, die in der heutigen Gesellschaft eher in den Hintergrund getreten sind. Selbstwichtigkeit hat der Demut den Rang abgelaufen. Status, Selbstoptimierung und das Ich sind in den Vordergrund getreten. Demut ist die Haltung des Dienenden, dessen, der vor etwas Größerem zurücktritt, der respektvoll ist; eine bescheidene Haltung desjenigen, der weiß, dass er ein Teil eines großen Ganzen ist.
Astrid Bellefroid (* 1990) studierte Kommunikationsdesign und ist als Kunstlehrerin am Eleonoren-Gymnasium und am Rudi-Stephan-Gymnasium in Worms tätig.

Das Buch ist erschienen im Worms Verlag