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Die Mainzer Republik und ihre Bedeutung fr die parlamentarische Demokratie in Deutschland thErster Demokratieversuch auf deutschem Boden. – Das Buch fasst in zahlreichen Essays die neuesten Forschungserkenntnisse und Perspektiven zu Vorgeschichte, Ereignissen und Auswirkungen auf die demokratische Entwicklung Deutschlands bis heute zusammen. Da die Mainzer Republik auf dem ersten, nach demokratischen Grundsätzen zustande gekommenen Parlament der Deutschen Geschichte basierte, gebührt diesem Thema auch der 1. Band der neuen Reihe „Mainzer Beiträge zur Demokratiegeschichte“.

Was aber war diese Mainzer Republik? „Eine der Keimzellen der demokratischen Entwicklung in Deutschland?“ (Landtagspräsident Christoph Grimm); „Ein französischer Revolutionsexport und zugleich ein deutscher Demokratieversuch“? (so der Historiker Franz Dumont); war sie ausschließlich „ein ungeliebtes Besatzungskind“, gezeugt durch Gewalt und Zwang – wie manche noch immer meinen? Oder doch – so der ZEIT-Autor Andreas Molitor – „Die erste Demokratie auf deutschem Boden.“ Oder war sie, wie der ehemalige Bundestagspräsident Lammert 2013 bei der Umbenennung des Deutschhaus-Platzes in „Platz der Mainzer Republik“ sagte, „ein radikal-demokratischer Versuch, in Mainz eine Republik zu gründen“?

Erstmals gesammelt in einem Band finden sich die neusten Erkenntnisse zu den Entstehungshintergründen der Mainzer Republik sowie zu Georg Forsters entscheidender Rolle dabei. Die Einflüsse der Französischen Revolution sowie deren Auswirkungen auf Mainz und Europa im Besonderen werden dargelegt. Wie stark die Auswirkungen dieser Zeit heute noch für die staatlich-parlamentarische Entwicklung Deutschlands sind, zeigt der Band in zahlreichen Aufsätzen. Er vereint damit in hervorragender Weise die Bilanz der bisherigen Forschungsergebnisse und verweist zugleich auf neue Perspektiven der Betrachtung.

Das Buch ist erschienen im Nünnerich-Asmus Verlag