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Die Villa von ReinheimRömische Villen von palastähnlicher Architektur und luxuriöser Ausstattung sind per se nichts Ungewöhnliches. Doch eine herrschaftliche Anlage von 70.000 m2 (zehn Fußballfeldern!) am Rande des Römischen Reiches, dort, wo die Provinz Germania Superior an die Gallia Belgica grenzte, in einem
zutiefst ländlichen Ambiente, überrascht.
In dem von Andreas Stinsky vorgelegten Band „Die Villa von Reinheim“ wird das palastartige Landgut erstmals vorgestellt. Der Leser erfährt, wer die Villa bespielte und worauf der Reichtum der Bewohner basierte,

die in einem Gebäudeensemble lebten, in dem schon das Hauptgebäude aus 50 Räumen bestand. Vieles im Fundgut der seit 1987 stattfindenden Grabungen deutet darauf hin, dass hier ein Mitglied der gallo-römischen Oberschicht residierte. Jener romanisierten einheimischen High-Society, die es verstanden hatte, die wirtschaftlichen Segnungen der römischen Kultur zu nutzen und schließlich auch den politischen Aufstieg zu schaffen. Schritt für Schritt geht das Buch diesem einst stattlichen ländlichen Palast auf den Grund.
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