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Leuchte des ExilsSynagogen, jüdische Friedhöfe und zahlreiche Mikwaot sind Zeugnisse kultureller Blüte des Judentums, gelungener Integration und Akkulturation, aber auch von Leid, Verfolgung und Vernichtung.

Die in diesem Band vorgestellten Schrift- und Bildzeugnisse reichen von der erstmaligen Erwähnung jüdischer Ansiedlung im 9. Jh. bis zum Umgang mit der jüdischen Geschichte in der Nachkriegszeit. Bereits im 11. Jahrhundert schlossen

sich die jüdischen Gemeinden der Städte Speyer, Worms und Mainz zu den sog. SchUM-Städten zusammen, so bezeichnet nach den Anfangsbuchstaben der hebräischen Namen dieser drei Städte: Schpira, Uarmaisa und Magenza.

Das Quellenlesebuch mit einer einleitenden historischen Darstellung ist eine erste ausführliche Sammlung bis dahin weitgehend unbekannter Quellen zur jüdischen Geschichte. Die Zeugnisse wurden umfassend aufgearbeitet und spiegeln den Facettenreichtum der jüdischen Geschichte in und um Mainz. Damit soll der herausragende Stellenwert des jüdischen Lebens für die gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung der Stadt Mainz einer breiten interessierten Leserschaft verdeutlicht werden.

Autoren: Hans Berkessel, Hedwig Brüchert, Wolfgang Dobras, Ralph Erbar und Frank Teske (Hg.)

Das Buch ist erschienen im Nünnerich-Asmus Verlag.

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