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Koenigliche PostBriefwechsel mit Königin Marie von Sachsen, Königin Amalie von Sachsen und Erzherzogin Sophie von Österreich.

Wir erleben die dramatische deutsche und europäische Geschichte zwischen Revolution, Gründung des deutschen Kaiserreiches und Kulturkampf. Die hochpolitische Dichterin diskutierte mit ihren königlichen und kaiserlichen Briefpartnerinnen die gesellschaftlichen und politischen Umbrüche aus weiblicher Perspektive und

nahm dabei durchaus politischen Einfluss, bestimmt durch die Gegnerschaftzur militaristisch-protestantischen Politik Bismarcks. Auch spannte sie die Briefpartnerinnen in ihre caritativen und kirchenpolitischen Aktivitäten ein.

Ausführlich werden Fragen der Religion und der Literatur behandelt, besonders der Romanproduktion von Ida Hahn-Hahn, wobei die Königin Marie von ihren abendlichen Lesezirkeln berichtet. Die Briefe geben Einblick in das private und gesellschaftliche Leben der Höfe in Dresden und Wien. Bei den vielen familiären Tragödien in den Häusern Wettin und Habsburg war die Gräfin, besonders für Königin Marie, Hilfe, Stütze und Trost. So entwickelte sich mit der Monarchin eine tiefe, echte Freundschaft.

 

Die Erfolgsautorin Ida Gräfin Hahn-Hahn (1805–1880) lebte nach der Konversion seit 1850 in einem von ihr gegründeten Mainzer Kloster ohne Nonne zu sein und unterhielt ein weitgespanntes Briefnetz in ihrem adligen Umfeld. Darunter als einzig erhaltenen Briefwechsel, den mit der sächsischen Königin Marie (1805–1877). Er umfasst 98 Briefe aus den Jahren 1844 bis 1877. Auch ihre Zwillingsschwester Erzherzogin Sophie von Österreich (1805–1872), die Mutter von Kaiser Franz Joseph, sowie eine weitere Schwester, Königin Amalie von Sachsen (1801–1877), steuerten Briefe bei.

Herausgegeben von Helmut Hinkel

 

Das Buch ist erschienen im Nünnerich-Asmus Verlag.

 

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