Bücher der Verlage

Fruehe MAINGeschichteVon den Quellen bis zur Mündung
Werkzeuge der Altsteinzeit, Jagdwaffen der Mittelsteinzeit, frühbronzezeitliche Fundstellen und die bekannte Stadt Menosgada aus der Eisenzeit – das sind Spuren der frühzeitlichen Geschichte des Mains.

Schon immer bildete der Main die Lebensader Frankens. Als die Römer in der Zeit des Kaisers Augustus versuchten, das Land jenseits des Rheins zu erobern, war

der Main das Einfallstor nach Osten. An der Spitze des Maindreiecks in Marktbreit legten sie ein großes Doppellegionslager an, das aber wegen der Niederlage in der Varusschlacht 9. n. Chr. nur kurzen Bestand hatte.Ab ca. 90 n. Chr. bildete der Main als sog. Nasser Limes zwischen Bürgstadt und Großkrotzenburg auf etwa 50 km Länge die Grenze des römischen Reiches.
Nach dem Zusammenbruch des Imperium Romanum hatten die Alamannen zunächst die Oberhand. Schließlich aber waren es die Franken, die nach 531 aus dem Mittelrheingebiet über den Main nach Osten bis zum Steigerwald vordrangen und das heutige Franken entstehen ließen.

In der Karolingerzeit dann wurde der Main zu einem wichtigen Verkehrsweg für den Landesausbau in Oberfranken. Karl der Große machte 793 n. Chr. den ersten Versuch den Main mit der Donau durch einen künstlichen Kanal zu verbinden.

Archäologische Fundstücke von der Steinzeit bis in das Frühe Mittelalter bezeugen die Geschichte der Menschen am Fluss in diesem reich bebilderten Katalog.

Das Buch ist erschienen im Nünner-Asmus Verlag