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StiefmutterkindFriedi wurde 1928 in Tawern geboren, einem Dorf zwischen Trier und der Luxemburger Grenze. Ihre Kindheit war ein Albtraum. Aufgewachsen bei ihrem Vater und seiner zweiten Frau war sie von klein auf den Demütigungen ihrer Stiefmutter ausgesetzt. Die Erlebnisse während des Zweiten Weltkriegs an der Heimatfront und die entbehrungsreichen  Lebensumstände prägten ihr Kindheit und ließen sie dennoch zu einer jungen Frau reifen, die in einer glücklichen Ehe ihr Leben meisterte.

 


Ihr Ehemann Albert Kolz hat ihre Erinnerungen aufgeschrieben und ihr Sohn Heinz Kolz hat ihre Erlebnisse in diesem Buch zusammengefasst: "Meine Mutter war eine gute Errzählerin. Ihre Erlebnisse, die sie mir als Kind erzählt hat, sind auf meiner „Festplatte“ eingebrannt. In der insgesamt traurigen Geschichte ihrer Kindheit und Jugend gab es immer wieder Lichtblicke und Episoden zum Schmunzeln", erklärt er.

Mit "Stiefmutterkind" präsentiert er einen einzigartigen Zeitzeugenbericht über eine schwierige Kindheit in den Kriegsjahren, eine entbehrungsreiche Nachkriegszeit und das Erwachsen werden unter einer fast schon klischeehaften Stiefmutter. Die Geschichte steht stellvertretend für viele Schicksale dieser Zeit. Eine Reihe von Beiträgen zum Zeitgeschehen bieten Hintergrundinformationen zum Leben der Menschen im Zweiten Weltkrieg in der Grenzregion. 

Das Buch ist erschienen im Verlag Matthias Ess

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