Bücher der Verlage

Kristin Wolz Geranien für den König 150Ein Mehrfamilienhaus als originelles vielstimmiges Geflecht: Charaktere, Lebensumstände, Beziehungen.
In einem Mehrfamilienhaus wird der Alltag jäh unterbrochen. Am frühen Sonntagmorgen steht plötzlich ein Leichenwagen vor der Tür. Und die Polizei ist auch da. Was ist geschehen? Und vor allem wem?
Acht Parteien wohnen in dem Haus. Man glaubt sich zu kennen, und weiß doch eigentlich nichts voneinander. Außer einer Person: Anna ist 12 Jahre alt, hochbegabt, empathisch und wird wegen ihrer sensomotorischen Defizite von Gleichaltrigen gemieden. Nur sie kennt die meisten Bewohner und deren Konfliktsituationen.
Die Bewohner bilden ein vielstimmiges Geflecht, das weniger von Harmonie als von Heimlichkeiten und Spannungen geprägt ist: die Waldorflehrerin, ihr Ehemann (ein isländischer Künstler) und ihre drei Töchter. Ein wohlsituierter Banker mit seiner Ehefrau, einer Apothekerin. Eine alleinstehende Musiklehrerin. Eine Arbeiterfamilie, die in dem bürgerlichen Haus deutlich ihre Andersartigkeit zu spüren bekommt. Zwei Rentner-Ehepaare. Eine Alleinerziehende mit Punk-Tochter. Ein amerikanischer Hubschrauberpilot, der Angst vor seinem bevorstehenden Einsatz im Irak-Krieg hat. Wir befinden uns in den ausgehenden Achtzigerjahren.

Einem Kaleidoskop gleich, vielschichtig und abwechslungsreich, fügen sich die unterschiedlichen Charaktere, ihre Lebensumstände und ihre Beziehungen in 97 Episoden zu unterhaltsamen Glücksgeschichten, überraschenden Tragödien und einem bedeutenden Stück Zeitgeschichte zusammen.

Das Buch ist erschienen im Verlag Kleine Schritte

Monika Littau Die sehende Sintiza thOktober 1899. Mitten in der Natur wird ein Mädchen geboren. Die Eltern nennen es laut Taufurkunde Margarethe. Ihr Rufname aber ist Buchela, denn geboren wurde sie unter einer Buche.
Die Buchela war eine Sintiza, war Fahrende und Sesshafte, war Hausiererin, Wahrsagerin, psychologische Beraterin. Im Nationalsozialismus wurde ihre Familie verfolgt, inhaftiert, deportiert und ermordet. Aber in der Nachkriegszeit machte ihre Vorhersage des Wahlsiegs von

Peter Wierichs Mosel Winzer Intriganten thDie Revolution von 1848 ist gescheitert, aber ihre Auswirkungen sind noch überall spürbar: Ehemalige Aktivisten werden verfolgt, längst geschlossene Akten wieder geöffnet und auch harmlose freiheitliche Regungen gnadenlos unterdrückt. Bei einem Fluchtversuch kommen die Verlobte des Dorfschulmeisters Alexander Martini und ihr Bruder in der von einer Sturmflut aufgewühlten Mosel ums Leben. Dazu wird der Schulmeister von einem engstirnigen Dorfpfarrer schikaniert und in seiner beruflichen Existenz bedroht. Und erneut

Maryse Krier Ein starkes Band thZwei junge Frauen, eine abrupt zerbrochene Freundschaft und die Aufarbeitung einer überraschenden Geschichte.
Während eines Einkaufsbummels in Esch an der Alzette sieht Emma Becker eine Frau, in der sie zunächst glaubt, ihre frühere Freundin Nelly wiederzuerkennen. Plötzlich werden alte Erinnerungen wach, die sie bislang erfolgreich verdrängt hat.
Nelly Smith war vor acht Jahren von einem Tag auf den anderen verschwunden. Alle Bemühungen, herauszufinden, was Nelly zu ihrem

Maddalena Webber Der Tod ist nicht allein zum Sterben da thEine Gen-Tomate, die dauerhaft frisch ist und schmeckt wie aus dem eigenen Garten. Ein Milliarden-Geschäft. Dafür lohnt sich offensichtlich alles. Auch Mord.
Maria Könix, eine erfolgreiche Werberin, will die Zeichen der Wahrheit erst nicht wahrhaben und wird schließlich zur Jägerin und Gejagten – Mithelferin des ermittelnden Kommissars, aber auch Mittäterin. Ihr Plan ist so fein gesponnen, dass sie sich selbst und – unbeabsichtigt – einen weiteren »Unschuldigen« darin verstrickt. Am Ende sind alle irgendwie schuldig geworden.

Magdalena Schindler Mensch und Natur thDie Werke von Magdalena Schindler zeigen oft fantasievolle Figuren – Menschen oder Tiere –, die frei erfunden sind. Meist sind die Gestalten in den Hintergrund eingebettet oder sogar mit veränderten Farben übermalt und bleiben so beinahe unsichtbar. Gerade diese rätselhafte Darstellung erzeugt Spannung und bietet dem Betrachter die Freiheit, die eigene  Fantasie einzubringen. Die intensiven Farben nötigen den Betrachter, sich mit dem Dargestellten auseinanderzusetzen,

Michael W. Caden Die Drckerknigin thWesterwald-Krimi.
Eine junge Frau flüchtet aus der Hölle ihres Familien­verbundes, um ein selbstbestimmtes Leben zu führen und gerät dabei in eine zerstörerische Maschinerie aus Erniedrigung und Gewalt.
Auf ihrer Suche nach Wärme und Geborgenheit betritt sie eine menschenverachtende Welt aus Lügen, Intrigen und grenzenloser Gier nach Profit. Dabei wird sie zu einer fremdgeführten Schachfigur in einem

Klaus Dieter Regenbrecht Göttern und Menschen zum Troz thGöttern und Menschen zum Troz - Ein Roman mit zahlreichen freien Adaptionen und Modificirungen div. Quellen" ist ein Buch über das Leben der Caroline Schelling (1763-1809), geborene Michaelis, verwitwete Böhmer und geschiedene Schlegel. Sie hatteein faszinierendes und selbstbestimmtes Leben, in dem sie den Geistesgrößen ihrer Zeit begegnete, allen voran Goethe und Schiller; aber auch Wilhelm und Alexander von Humboldt, August Wilhelm Schlegel, zeitweise ihr Ehemann, dessen Bruder Friedrich, wie weiterhin Georg Forster,

Hans Werner Meinberg Die Nibelungen thDas Nibelungenlied zählt zu den herausragenden Beispielen der europäischen Heldenepik. Heldentum und Untergangsvisionen (die auch Realität wurden), die Nibelungentreue, wurden im 19. Jahrhundert wie später auch im Nationalsozialismus beschworen und missbraucht. Die Auseinandersetzung mit deutschen Erinnerungsorten sowie die Beschäftigung mit der Geschichte des Films führte Hans-Werner Meinberg zu Fritz Langs Nibelungenfilm. Die ursprünglich schwarz-weißen Standbilder aus diesem Stummfilmklassiker sind

Sabine Kutter Groformate thKatalog zur gleichnamigen Ausstellung.
Sabine Kutter ist Kunsttherapeutin, Kunstpädagogin, Heilpraktikerin und freischaffende Künstlerin. Ihre Bilder entstehen mit Eitempera auf Leinwand – aus einem Impuls heraus, der intuitiv oder lange innerlich vorbereitet sein kann, sich im Malprozess weiterentwickelt, verwandelt und in vielen Schichten seinen Weg zum Bild findet.
So berühren sich im Malen Innenwelten und

Scholle. Die Ausstellung thInnenstadt.Kunst.Projekt. − Das Buch dokumentiert in Bildern eines der wichtigsten und erfolgreichsten Kulturprojekte des Jahres 2019 in Trier. Es handelt sich um eine spartenübergreifende Zusammenarbeit von Kunstschaffenden aus den unterschiedlichsten Bereichen. Entstanden ist ein künstlerischer Stadtrundgang in neun Stationen quer durch die Innenstadt, von der Tuchfabrik im alten Weberviertel bis zum römischen Stadttor am anderen Ende der

Helmut Orpel Der Totentanz von Beram thTotentänze sind Bildzyklen, die meist im 15. Jahrhundert entstanden sind und vom nahen Ende der Menschheit künden. Zwei der berühmtesten befinden sich in Basel und in dem historischen Ort Beram in Istrien. Der Mannheimer Kunsthistoriker Romeo Pöstges sucht eine neue Aufgabe und erhält vom Basler Barfüssermuseum den Auftrag, eine Abhandlung über den Totentanz von Beram zu schreiben. Dabei dringt er nicht nur immer tiefer in die dunkle Seite der Renaissance ein, sondern erlebt die realen Totentänze, mit denen

Thomas Diefenbach Isch saahs mol so thGedichte und Anekdoten in Wormser Mundart.
Es bleibt dem Betrachter überlassen, die mystisch-rätselhaften Botschaften zu entschlüsseln.
Thomas Diefenbach, geboren 1965 in Worms, schreibt in Wormser Mundart witzige, aber auch nachdenkliche Gedichte und Anekdoten über seine Heimatstadt.
Aus dem Inhalt:

Thomas Galli Knast oder Heimat thErzählungen von Recht und Unrecht. »Als Baris in Deutschland ankam und um Asyl bat, da wusste er noch nicht, was er alles tun musste, um einer Steinigung im Iran zu entgehen.«
Der »kriminelle Flüchtling« ist ein oft instrumentalisiertes Feindbild unserer Zeit.
Thomas Galli arbeitet als Rechtsanwalt und ehemaliger Gefängnisdirektor seit vielen Jahren auch mit straffällig gewordenen Geflüchteten. Im vorliegenden Buch erzählt er ihre Geschichten und

Ulrike Grimm Iron Visions thKatalog zur gleichnamigen Ausstellung im Wormser Tagungszentrum.
Die Wieslocher Künstlerin Ulrike Grimm präsentiert in Iron Visions vielschichtige Werke: surreale Bildkompositione mit Pastellkreide auf Sackleinen gemalt, großformatige Gemälde mit 3D-Objekten und Acryl auf Leinwand, Kompositionen mit historischen Gegenständen sowie kontrastreiche Struktur- und Material-Experimente.
Abstraktes verschmilzt dabei mit Gegenständlichem, Hartes mit Weichem, Spitzes mit Rundem.