Bücher der Verlage

Markus Magenheim Manscape Menschen und LandschaftAuf den Bildern von Markus Magenheim sieht man oft Menschen – meistens gedankenverloren in einer Landschaft. Auf anderen Bildern sind es Himmel, Wiesen, Felder. Wer   davorsteht, empfindet oft ein Gefühl des "Bei-sich-Seins", der Ruhe, der Einsamkeit – als ob er oder sie nach einem Arbeitstag spazieren gehen würde, um nach Luft zu schnappen.  Zufällige Begegnungen werden zu Rätseln.
Markus Magenheim zeichnet und illustriert, malt auch Aquarelle und in Öl.

Irrtrmer und Flschungen der ArchologieJeder von uns irrt täglich, schätzt komplexe Sachverhalte falsch ein und fällt auf Täuschungen herein. Davon bleiben selbst angesehene Wissenschaftler nicht verschont, auch wenn sie ihre Forschungen mit höchster Sorgfalt betreiben. Gerade Archäologen und Historiker können aufgrund der lückenhaften Überlieferung bestenfalls eine Annäherung an geschichtliche Wahrheiten erzielen.
Durchstreifte das legendäre Einhorn einst den Harz? Entdeckte Heinrich Schliemann in Troja wirklich den Schatz des Königs Priamos? Fand sich in Xanten die kostbare Bügelkrone eines fränkischen Herrschers?

Helden am HimmelAstralmythen und Sternbilder des Altertums. In der Nacht zum Himmel hochschauen: Dort führen uns die Griechen des Altertums immer noch eine Schar von Helden und Taten aus der Urzeit des Kosmos vor. Der Himmel ist voller Namen aus griechischen Mythen. Alle Versuche, die antiken Namen der Sternbilder durch eine christliche Benennung zu ersetzen, sind gescheitert. Das zentrale Motiv der Helden am Himmel ist und bleibt der Zusammenhang mit der Schöpfungsgeschichte der Griechen.
Unsere Sternbilder sind nach Menschen, Fabelwesen und Ungeheuern aus jener Zeit benannt, als die Olympischen Götter die Welt ordneten. Die Götter selbst stehen als Planeten an Himmel: von Jupiter zu Mars, von Venus zu Merkur. Die Helden am Himmel gehören zu einer Heroenschar mit den Halbgöttern Herakles und Perseus an der Spitze, denen die Götter auftragen, die Welt von den Ungeheuern der Urzeit zu reinigen.

Jerusalem am RheinJüdische Geschichten aus Speyer, Worms und Mainz. Worms ist das Jerusalem am Rhein, Mainz die jüdische Akademie des aschkenasischen Judentums, Speyer der Zufluchtsort nach dem Mainzer Stadtbrand. Der koschere Spitzenwein kommt aus Worms, der erste jüdische Papst stammt aus Mainz und die Lehre von den jüdischen Wundermännern aus Speyer.
In allen drei SchUM-Städten sind Wunder geschehen: Die baufällige Brücke über den Rhein hielt gerade so lange, bis die Säulen der Wormser Synagoge hinübergebracht waren, Samuel der Fromme besiegte in einem Zauberwettkampf drei Pfaffen und erschuf den ersten Golem, das Boot mit dem Sarg Rabbi Amrams schwamm alleine gegen den Strom von Köln nach Mainz und so entstand die Kirche St. Emmeran und Worms ist die Heimat der jüdischen Zauberkünstler, der Ba’ale Schem.

Wüstengrenze des Imperium RomanumDer Limes – Schutz vor Fremden und Repräsentationszeichen einer Großmacht. Als die römische Orientarmee 634 vor den Heeren des Propheten zurückwich, begannen der Aufstieg des Islam und der Untergang von Byzanz. Der vorliegende Band zeigt, wie die Grenze im Osten mehr als der Limes im Westen zum Brennpunkt der Sicherheitspolitik Roms vom 1. bis zum 7. Jahrhundert wurde und stellt anschließend die wichtigsten Ausgrabungsstätten vor, an denen Spuren dieser Geschichte zu erleben sind.
In einem ersten Teil zeichnet eine archäologisch-historische Einführung die großen Linien militärischer Sicherung der Ostgrenze des Imperium Romanum nach. Monumente in Iraq, Syrien, Jordanien und Israel werden dabei vorgestellt.

Gewrze aus dem alten RomEs ist Mode geworden, nach Rezepten der römischen Antike zu kochen. Wer sich darauf einlassen möchte, muss aber das Geheimnis dieser 2.000 Jahre alten Küche kennen: den besonderen Umgang mit den Gewürzen.
Gewürze und ihre sehr spezielle Verwendungsweise waren auch damals schon die Krönung eines besonderen Gerichtes und zeichneten Koch und Gastgeber als kulinarische Kenner aus.

Die Sixtinische KapelleSie strahlt die atemberaubende und ergreifende Atmosphäre einer geweihten Stätte aus und gleichzeitig berührt den Besucher die lebendige Betriebsamkeit eines Museums – die Sixtinische Kapelle. Ein Ort, der identitätsstiftend für die christliche Kirche ist und ihre Lehre ins Bild setzt; ein Magnet für Touristen aus aller Welt. Warum die Wand- und Deckenfresken - und hier vor allem die kaum wahrnehmbare Berührung zweier Finger - die Menschen noch heute elektrisieren, ist dem genialen Geist und der Kunstfertigkeit der Maler des 15. und 16. Jahrhunderts zu verdanken. Sie lassen in den Gesichtern der Dargestellten die Unmittelbarkeit und Nähe zum soeben Erlebten erkennen.

Sandra Jungen HannaDer Roman von Sandra Jungen führt seine Leser auf eine authentische Reise in die Vergangenheit. Basierend auf den Erinnerungen ihrer Großmutter, Jahrgang 1922, die den Zweiten Weltkrieg als Krankenschwester erlebte, gibt die Gillenfelder Autorin Sandra Jungen in ihrem Romandebüt einen fundierten Einblick in die Wahrnehmung und die Erlebnisse einer jungen Frau während des bislang dunkelsten Kapitels der deutschen Geschichte.
Hanna, die Hauptfigur des Romans, wird nach ihrem Examen 1942 als Frontschwester eingesetzt und erfährt hautnah die Auswirkungen der Schlacht.

Die Juden vom AltrheinBiografische Dokumentation von den Anfängen bis zum Holocaust und dem Weiterleben in der Emigration
Das nördlich von Worms zwischen Rhein und Hügelland gelegene Gebiet, in dem die rheinhessischen Altrheinorte Gimbsheim, Eich und Hamm liegen, war für mehr als 300 Jahre Heimat jüdischer Familien. Als Landjuden waren sie Teil des deutsch-jüdischen Lebens, das in dieser Region 1939 mit dem Wegzug des letzten jüdischen Bewohners aus Gimbsheim unwiederbringlich verlorenging.

Generation HitlerjugendReflexionen über eine Verführung.
Hilmar Hoffmann, einer der wenigen wirklichen und wirkungsreichen deutschen Kulturpolitiker, legt sein 50. Buch vor – und es reicht radikal zurück in seine Biographie und in die Hintergründe unserer Gesellschaft: Er riskiert die Erinnerungen an seine Zeit als Hitlerjunge.
»Nichts ist riskanter als eine Rückblende in die eigene Vergangenheit.« So beginnt der heute über 90jährige. Und er erzählt, wie Vereinnahmung und Indoktrination funktionieren, wie schamlos Kinder und Jugendliche in menschen- und weltverachtende Ideologie eingespannt wurden.

Caligulas SchwagerIm innersten Zirkel der Macht – Segen oder Fluch?
Stellen Sie sich vor, Sie sind ein römischer Senator Marcus Vinicius. Und Sie kommen aus einer angesehenen Familie mit besten Kontakten zum Palast. Schon Ihr Großvater hat sich die Nächte mit Augustus um die Ohren geschlagen, bei Zechgelagen und Würfelspiel. Wenn man Ihnen dann noch eine kaiserliche Prinzessin zur Frau gibt, dann sind Sie ganz oben angekommen, im innersten Zirkel der Macht. Denn jetzt sind Sie auch noch Caligulas Schwager.

Diese acht Erzählungen führen in die Arktis – hier konfrontiert Astrid Ruppert ihre Heldinnen und Helden mit der Stille des ewigen Eises und der Brüchigkeit ihrer eigenen Welten. Die Frauen und Männer, die durch die eisige Welt des Polarkreises reisen, suchen ihren eigenen Norden, seit ihre innere Kompassnadel vom Leben außer Kraft gesetzt worden ist.

Er trat an die Reling und schaute zum nördlichsten Horizont, den er je gesehen hatte. Die Durchsage des Kapitäns hatte ihn darauf vorbereitet. Im Leben gab es dafür keine Vorwarnung. Da kam der Norden ganz plötzlich.

Kaktus und KanarienvogelRoman einer Traumatisierung.
Ist es ethisch vertretbar, sich der Wahrnehmungsverschiebung einer verletzten Seele zu bedienen, um eine erzählerische Welt aufzubauen?
Ja, unbedingt – wenn sie erzählerisch bewältigt ist, wenn sie uns mehr zeigt als oberflächliche Phänomene, wenn sie hinter der sichtbaren, zugänglichen Welt auch die verborgene und abgespaltene Welt erscheinen läßt.
Dies leistet die Autorin Sophie Heeger, die durch ihre Kriminal-Romane (und es sind eher Romane denn Krimis) bei S. Fischer und im Ullstein Verlag bekannt geworden ist. Und sie schafft dies mit der gebotenen Sorgfalt und Vorsicht – ihrer Figur Anna gegenüber und ihren LeserInnen gegenüber.

05 Judenpolitik HPZwei Jahrhunderte jüdischer Geschichte – Als 1470 Erzbischof Adolf II. von Nassau den allgemeinen Judenschutz aufkündigte, den Haus- und Grundbesitz der Juden beschlagnahmen ließ und sie aufforderte, ihre Wohnorte zu verlassen, endete die mittelalterliche Judengemeinde in Mainz. Wie sich auch die rechtliche Lage der Juden bereits seit den Progromen der Pestzeit (1349) erheblich verschlechtert hatte. Auch in den folgenden Jahren sollte das Leben der Juden im frühneuzeitlichen Kurmainz durch Höhen und Tiefen geprägt bleiben – nicht zuletzt aufgrund der unterschiedlichen Politik der jeweiligen Erzbischöfe und Kurfürsten.

Die Grafen Matuschka von GreiffenclauDie Familie Matuschka von Greiffenclau ist seit rund 1.000 Jahren mit Franken und dem Rheingau sowie mit Städten wie Würzburg, Mainz, Trier oder Gundheim assoziiert. Tatsächlich reicht der Einfluß der Familie weit nicht nur in die deutsche Geschichte hinein.
Die Geschichte Europas in den letzten 1000 Jahren, das sind schleichende Umwälzungen und tosende Revolutionen, das ist Kontinuität und Wandel, Spannungen und Spannung. Wenn eine Familie also seit einem Jahrtausend auf der europäischen Bühne agiert und sich zudem noch mit einer guten Mischung aus Akribie und Selbstironie ihrer Ahnen annimmt, dann kann das Ergebnis nur ein unterhaltsamer und kurzweiliger Ritt durch die Geschichte sein.