Bücher der Verlage

Spätantike und frühes ChristentumFast ein halbes Jahrtausend war das Rheinland Teil des Imperium Romanum, das sich in dieser Zeit, ebenso wie die Region, tiefgreifend veränderte. In der Spätantike, also ab dem 3. Jahrhundert, gerieten die Grenzen zunehmend unter Druck, worauf mit einer Umgestaltung des politischen und militärischen Systems reagiert wurde. Die Christianisierung beeinflusste alle Lebensbereiche der Menschen.

Jugendkunstakademie WormsDie 2014 gegründete Jugendkunstakademie hat ihren Sitz im Kunsthaus Prinz-Carl in Worms, wo freischaffende Künstler und Künstler mit geistiger Behinderung des atelierblau zusammenarbeiten. Es ist ein Ort gelebter Inklusion. Bei dem Projekt der Stadt Worms, das aus dem Landesprogramm „Auf- und Ausbau von Jugendkunstschulen in Rheinland-Pfalz“ gefördert wird, haben kunstinteressierte Jugendliche nicht nur Einblick in verschiedene Ateliers,

Rom in GermanienEin vergoldeter Pferdekopf ist Zeuge des römischen Ausgriffs ins freie Germanien. Die Pläne der Gründung einer Provinz in Germanien östlich des Rheins waren ambitioniert und fanden den Ausdruck in einer ersten römischen Siedlungsgründung mit städtischem Charakter im Feindesland schon um die Zeitenwende. Doch mit der Niederlage in der Varusschlacht 9 n. Chr. sollten diese hehren politischen Ziele ein jähes Ende finden.

Der Wormser LutherbaumÜber den Lutherbaum in Pfiffligheim scheint bereits alles geschrieben und gesagt: Der Baum, der zu Zeiten Luthers gepflanzt worden sein soll, war einst die größte Ulme Deutschlands, geblieben ist davon nur noch ein Stumpf, dessen Mitte ein Relief von Gustav Nonnen­macher (1953) ziert.
Anlässlich des 950-jährigen Bestehens von Pfiffligheim hat sich der Historiker Jörg Koch eingehend mit der Geschichte des Lutherbaumes befasst und eine umfassende Monografie vorgelegt.

Ritterturniere im MittelalterDie vielen Gesichter der Ritterturniere – Turniere, Kampfspiele zu Zweit oder in Gruppen, zählen zu den bekanntesten Erscheinungen der mittelalterlichen Adelskultur, zusammen mit dem Minnesang, dem Wappenwesen und dem Burgenbau. Der Glanz des mittelalterlichen Rittertums entfaltet sich in diesen festlichen Großanlässen mit ihren Kampfspielen, ihren abendlichen Banketten und Tanzveranstaltungen sowie ihren prunkvollen Aufmärschen.

Das Gold der Nibelungen Band 3Das Gold, das in ungeheuren Mengen aus den Brunnen im Nibelungenland herausdrückt, verwandelt sich plötzlich in eine eiskalte glibberige Masse, die bestialisch stinkt. Alles, was sich in der Nähe dieses wabbeligen Breis befindet, verliert seine Farbe und wird merkwürdig leer und grau. Ein Fluch muss mit dem Gold verbunden sein, der allem, was mit ihm in Berührung kommt, das Leben entzieht. Panik bricht aus. Wer kann, versucht das Gebiet schnellst möglich zu verlassen. Ein Fluchabwehrzentrum wird errichtet.

Motel der ysterienWir schreiben das Jahr 4022 n. Chr. – Das gesamte Gebiet der USA, ein Großreich des 3. Jahrtausends n. Chr., liegt seit der Katastrophe von 2018 unter meterdicken Ablagerungen begraben. Der Archäologe Howard Carson stößt bei seinen Ausgrabungen auf rätselhafte Ruinen und rekonstruiert mit den Mitteln der Archäologie des 5. Jahrtausends n. Chr. Lebenswelt und Kulte der Menschen des 21. Jahrhunderts n. Chr.
Aus dem Inhalt von Motel der Mysterien:

WarenwegeSmartphones aus Fernost und aromatische Früchte aus Übersee – Handel verbindet die moderne Welt. Doch die Idee eines globalen Handels ist nicht neu. Schon vor zweitausend Jahren sorgte der Einzug römischer Lebensart selbst in den entferntesten Provinzen des Imperiums für eine große Nachfrage nach Importen aus allen Teilen der bekannten Welt.
Auch in Niedergermanien entwickelte sich aus einfachen Tauschgeschäften ein florierender Handel.

Markus Magenheim Manscape Menschen und LandschaftAuf den Bildern von Markus Magenheim sieht man oft Menschen – meistens gedankenverloren in einer Landschaft. Auf anderen Bildern sind es Himmel, Wiesen, Felder. Wer   davorsteht, empfindet oft ein Gefühl des "Bei-sich-Seins", der Ruhe, der Einsamkeit – als ob er oder sie nach einem Arbeitstag spazieren gehen würde, um nach Luft zu schnappen.  Zufällige Begegnungen werden zu Rätseln.
Markus Magenheim zeichnet und illustriert, malt auch Aquarelle und in Öl.

Irrtrmer und Flschungen der ArchologieJeder von uns irrt täglich, schätzt komplexe Sachverhalte falsch ein und fällt auf Täuschungen herein. Davon bleiben selbst angesehene Wissenschaftler nicht verschont, auch wenn sie ihre Forschungen mit höchster Sorgfalt betreiben. Gerade Archäologen und Historiker können aufgrund der lückenhaften Überlieferung bestenfalls eine Annäherung an geschichtliche Wahrheiten erzielen.
Durchstreifte das legendäre Einhorn einst den Harz? Entdeckte Heinrich Schliemann in Troja wirklich den Schatz des Königs Priamos? Fand sich in Xanten die kostbare Bügelkrone eines fränkischen Herrschers?

Helden am HimmelAstralmythen und Sternbilder des Altertums. In der Nacht zum Himmel hochschauen: Dort führen uns die Griechen des Altertums immer noch eine Schar von Helden und Taten aus der Urzeit des Kosmos vor. Der Himmel ist voller Namen aus griechischen Mythen. Alle Versuche, die antiken Namen der Sternbilder durch eine christliche Benennung zu ersetzen, sind gescheitert. Das zentrale Motiv der Helden am Himmel ist und bleibt der Zusammenhang mit der Schöpfungsgeschichte der Griechen.
Unsere Sternbilder sind nach Menschen, Fabelwesen und Ungeheuern aus jener Zeit benannt, als die Olympischen Götter die Welt ordneten. Die Götter selbst stehen als Planeten an Himmel: von Jupiter zu Mars, von Venus zu Merkur. Die Helden am Himmel gehören zu einer Heroenschar mit den Halbgöttern Herakles und Perseus an der Spitze, denen die Götter auftragen, die Welt von den Ungeheuern der Urzeit zu reinigen.

Jerusalem am RheinJüdische Geschichten aus Speyer, Worms und Mainz. Worms ist das Jerusalem am Rhein, Mainz die jüdische Akademie des aschkenasischen Judentums, Speyer der Zufluchtsort nach dem Mainzer Stadtbrand. Der koschere Spitzenwein kommt aus Worms, der erste jüdische Papst stammt aus Mainz und die Lehre von den jüdischen Wundermännern aus Speyer.
In allen drei SchUM-Städten sind Wunder geschehen: Die baufällige Brücke über den Rhein hielt gerade so lange, bis die Säulen der Wormser Synagoge hinübergebracht waren, Samuel der Fromme besiegte in einem Zauberwettkampf drei Pfaffen und erschuf den ersten Golem, das Boot mit dem Sarg Rabbi Amrams schwamm alleine gegen den Strom von Köln nach Mainz und so entstand die Kirche St. Emmeran und Worms ist die Heimat der jüdischen Zauberkünstler, der Ba’ale Schem.

Wüstengrenze des Imperium RomanumDer Limes – Schutz vor Fremden und Repräsentationszeichen einer Großmacht. Als die römische Orientarmee 634 vor den Heeren des Propheten zurückwich, begannen der Aufstieg des Islam und der Untergang von Byzanz. Der vorliegende Band zeigt, wie die Grenze im Osten mehr als der Limes im Westen zum Brennpunkt der Sicherheitspolitik Roms vom 1. bis zum 7. Jahrhundert wurde und stellt anschließend die wichtigsten Ausgrabungsstätten vor, an denen Spuren dieser Geschichte zu erleben sind.
In einem ersten Teil zeichnet eine archäologisch-historische Einführung die großen Linien militärischer Sicherung der Ostgrenze des Imperium Romanum nach. Monumente in Iraq, Syrien, Jordanien und Israel werden dabei vorgestellt.

Gewrze aus dem alten RomEs ist Mode geworden, nach Rezepten der römischen Antike zu kochen. Wer sich darauf einlassen möchte, muss aber das Geheimnis dieser 2.000 Jahre alten Küche kennen: den besonderen Umgang mit den Gewürzen.
Gewürze und ihre sehr spezielle Verwendungsweise waren auch damals schon die Krönung eines besonderen Gerichtes und zeichneten Koch und Gastgeber als kulinarische Kenner aus.

Die Sixtinische KapelleSie strahlt die atemberaubende und ergreifende Atmosphäre einer geweihten Stätte aus und gleichzeitig berührt den Besucher die lebendige Betriebsamkeit eines Museums – die Sixtinische Kapelle. Ein Ort, der identitätsstiftend für die christliche Kirche ist und ihre Lehre ins Bild setzt; ein Magnet für Touristen aus aller Welt. Warum die Wand- und Deckenfresken - und hier vor allem die kaum wahrnehmbare Berührung zweier Finger - die Menschen noch heute elektrisieren, ist dem genialen Geist und der Kunstfertigkeit der Maler des 15. und 16. Jahrhunderts zu verdanken. Sie lassen in den Gesichtern der Dargestellten die Unmittelbarkeit und Nähe zum soeben Erlebten erkennen.