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Helmut Orpel Der Totentanz von Beram thTotentänze sind Bildzyklen, die meist im 15. Jahrhundert entstanden sind und vom nahen Ende der Menschheit künden. Zwei der berühmtesten befinden sich in Basel und in dem historischen Ort Beram in Istrien. Der Mannheimer Kunsthistoriker Romeo Pöstges sucht eine neue Aufgabe und erhält vom Basler Barfüssermuseum den Auftrag, eine Abhandlung über den Totentanz von Beram zu schreiben. Dabei dringt er nicht nur immer tiefer in die dunkle Seite der Renaissance ein, sondern erlebt die realen Totentänze, mit denen

sich Kommissarin Jagoda Jugovac, die Romeo in der zauberhaften Landschaft Istriens kennenlernt, beschäftigen muss.
Die Grenzen zwischen Verbrechen und wirtschaftlichem Erfolg sind in der globalisierten Welt fließend geworden. Spannend erzählt der Autor von den Brandspuren der modernen Totentänze, denen seine Protagonisten nachspüren. Kunst spielt auch in diesem, dritten Teil der Kunstkrimireihe von Helmut Orpel in Verbindung mit der Krimihandlung eine wesentliche Rolle.
Der Tanz von Tinguelys Brunnenfiguren in Basel, wo Pöstges schließlich die ersehnte Ruhe findet, erscheint als positive Metapher in einer Welt, die immer weiter aus den Fugen gerät.
Der promovierte Kunsthistoriker Helmut Orpel (* 1955) lebt in Mannheim. Er ist Dozent an der Hochschule Mannheim (Design und Mediengeschichte) und am European Study Center in Heidelberg (Kunstgeschichte).
Ebenfalls im Worms Verlag sind seine beiden Kunstkrimis Tintorettos Geheimnis (2015) und Der König von Burgund (2017) erschienen.

Das Buch ist erschienen im Worms Verlag

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