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Hans Werner Meinberg Die Nibelungen thDas Nibelungenlied zählt zu den herausragenden Beispielen der europäischen Heldenepik. Heldentum und Untergangsvisionen (die auch Realität wurden), die Nibelungentreue, wurden im 19. Jahrhundert wie später auch im Nationalsozialismus beschworen und missbraucht. Die Auseinandersetzung mit deutschen Erinnerungsorten sowie die Beschäftigung mit der Geschichte des Films führte Hans-Werner Meinberg zu Fritz Langs Nibelungenfilm. Die ursprünglich schwarz-weißen Standbilder aus diesem Stummfilmklassiker sind

die Inspirationsquelle für Hans-Werner Meinbergs großformatige Linolschnitte. Diese eher selten angewandte Technik ringt den fotografischen Vorlagen eine reizvolle Abstraktion ab, da dem Linolschnitt fast ausschließlich Linien und Flächen zur Darstellung zur Verfügung stehen. Die Farbigkeit verleiht den Bildern zudem eine neue Ausdrucksstärke.

Der Heppenheimer Kulturwissenschaftler Prof. Dr. Heinz Rudi Brunner stellt fest: »Hans-Werner Meinbergs kongeniale Umsetzung des Erzählwerks in bildende Kunst am Beispiel des UFA-Films von Fritz Lang und Thea von Harbou verschafft uns Betrachtern nicht nur einen neuen Zugang zu der Dichtung, sondern gibt auch einen spannenden Einblick in die Kunst-Moderne. Meinberg unterstreicht dabei nicht nur seine Ambitioniertheit und sein Können, sondern schenkt dem Betrachter eine lebendige, weil freie Zugangskraft zu den Bild-Offerten mit wohltuendem Staunen und fantasievollem Weiterdenken.«

Das Buch ist erschienen im Worms Verlag 

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